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konzerte

immer wenn ich lust habe und mein rechner noch läuft, werde ich je nach zustand nen kleines review niederschreiben, wenn ich von nem konzert heimkomme. es handelt sich also meistens um in nicht nüchternem zustand zu verbalisieren versuchte frische eindrücke.
und die werden dann hier gesammelt.

the atomic bitchwax, 19052oo4 @ f-haus, jena

juhu juhu juhu
bin grad heim gekommen und es war der hammer.
das konzert war von der rose ins f-haus verlegt, warscheinlich wegen dead moon. dementsprechend liefen lauter unbekannte gesichter rum und 50% hatten shirts von dead moon an, die waren also headliner des abends.
den anfang machten the great escape. waren schon ziemlich geil, hatte mir vorher auch keine vorstellung gemacht, wie die so sind. ham nen schönes ding auf die bühne gezaubert und als zugabe sogar nen würdiges kyuss cover. publikum noch verhalten, meine vermutung, das mindestens die hälfte wegen dead moon da waren bestätigte sich scheinbar. denn so wurde es auch vorne nich viel voller, als the atomic bitchwax die bühne betraten. sollte mir aber recht sein, enges gedränge stört

nur beim bangen, ^^
mein persönlicher headliner des abends konnte mich trotz hoher erwatungen nich enttäuschen. der neue gitarrist hat alles sauber gebracht und ne topleistung erspielt, auch wenn sein gesang kaum zu hören war. bisschen mehr eigenständigkeit seinerseits wäre schön, aber da muss man warscheinlich warten, wies mit der band weitergeht. chris kosnik's bassspiel und sein gesang sind einfach nur der hammer. er stellt so einige in den schatten, mir fällt auf anhieb kein ebenbürtiger singender bassist ein. so konnte durch das zusammenspiel der bandmitglieder wie aus einem guss das feeling der platten absolut rüber gebracht werden. sämtliche klassiker wurden gespielt, das einzige was ich mehr erwartet hätte, wär mehr improvisation und abschweifende instrumentalorgien. und das ganze konzert hätte etwas länger ausfallen können. leider gabs auch keine zugabe, viele hams auch nich grade gefordert, schade drum.
danch gabs ne relativ lange umbaupause für dead moon. die waren ja für mich immer noch nen unbeschriebenes blatt, ich hatte irgendwie keine rechte vorstellung, was mich erwarten sollte. nun ja, irgendwas muss ja dran sein, dass sie sonen legendären status ham und soviele leute anziehen. ja nun fingen sie an. ich würde sgaen es hat mich nich vom hocker gehauen, sie brachten ne gute stimmung rüber. teilweise wars musikalisch leicht punkig angehaucht insgesamt hats

meinen geschmack nich wirklich getroffen. es war nett, mehr aber auch nich. so sind wir dann auch eher abgehaun, weil mein 'taxifahrer' am nächsten tag früh raus musste und bisschen schlaf wollte. hab mir noch nen bitchwax shirt von kosnik persönlich verkaufen lassen und dann sind wir abgehaun.
insgesamt sehr gelungener abend, da mich mein beweggrund zum besuch nich enttäuscht hat. so kann ich nur hoffen, dass atomic bitchwax bald ma wieder nach deutschland kommen...

skøl


dozer, 21042oo4 @ the church, dresden

jawolljawolljawoll, sehr geil!!!! ich muss das noch ma unterstreichen sehr geil!! bislang das geilste dozer konzert, was ich erlebt hab (dieses inbegriffen 4 stück an der zahl)!
auch wenns merkwürdig anfing, da die vorband einfach fehlte, gings sofort mit dem ersten lied mit haupthaargewedel los. das aufwärmen wurde somit zwangsweise großzügig unvermittelt weggelassen, und der nacken kalt geschmiedet. niemals hätte ich damit gerechnet, das soviele leute kommen, wenn ich daran denke, wie ärmlich das publikum damals war, als dozer in dresden nebula supportet haben. so war es nich leicht nen platz vorne zu bekommen, da die gleich vergeben warn. ja gut also musst ich ersma hinten bangen. musikalisch gings sofort geil los, die band war sofort gut dabei, und auch der sänger brauchte nich wie letztes mal 1-2 lieder um seine stimme warm zu bekommen. die setlist war geil zusammengestellt, ich kannte die titel zwar bis auf den einen neuen alle, jedoch nich beim namen, ^^. zwischendurch gabs auch mal instrumentalmasturbationsorgien, was mir schon immer ganz gut gefällt, so auch hier. die zeit wurde gut genutzt, sprich, das konzert war nich zu knapp bemessen, wurde allerdings nich langweilig. die erste zugabe gabs relativ prompt, die stand auch noch auf der setlist. die zweite mussten wir schon recht lange fordern, bevor wir noch nen song vor den latz bekamen.
wie gesagt, ein sehr geiles konzert, das beste, was ich bisher von dozer erlebt habe, das beste dresdner publikum was ich erlebt habe bisher, damit warscheinlich das beste des jahres soweit und ich bin ma sehr gespannt, wie sich mein nacken morgen anfühlt.
\m/ skøl


sunride (+ good wich of the south), 21022oo4 @ the church, dresden

aawright, das war geil!!!!
vorband good wich of the south aus deutschland. kein reiner stoner, sondern mit hörbaren einflüssen von zb auch refused. sehr geile sache, man hat den jungs auch angesehen, dass sie mit spass bei der sache sind. der gesang würd mich ma interessieren, leider is der aber live meist schlecht zu hören, jedenfalls wenn man vorne an der front steht und die PA boxen über einem hängen. leider hatten sie kein vinyl mehr und cds kauf ich nich...
jedenfalls ein guter einstieg in den abend. das publikum recht verhalten, aber es waren immerhin mehr da, als ich erwartet hatte.
dann sunride. sehr geiler gig. geniale setlist. zum start spielten die burschen gleich mal einen meines erachtens neuen song, auf jeden fall sehr geiles teil. danach wurden die bretter der beiden hammeralben gespielt und hin und wieder mal ein neuer song unter gemischt, wobei auch alte songs wie false independence nich fehlten. leider wollte sich kein anderer der anwesenden langhaarigen vorne einfinden um mich beim matte lüften zu unterstützen, was mich allerdings nich davon abhielt. immerhin kam etwas bewegung ins publikum, sofern ich das bei gelegentlich blicken durch die haare vor meinem gesicht beurteilen konnte. jedenfalls hat die stimmung und der applaus der anwesenden gereicht um 2 zugaben gespielt zu bekommen und damit die setlist um immerhin einen song zu überziehen. in der ersten zugabe auch vertreten das geniale titelinstrumental vom letzten album through the red.
alles in allem ein sehr gelungener konzertabend ohne kritikpunkte.

skøl

sunride
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